Das Festtagspaket der Inselbrauerei Rügen

Einen guten Grund Bier zu verschenken gibt es eigentlich immer. Auch unter dem Weihnachtsbaum macht sich ein Biergeschenk gut. Das hat sich auch meine Frau gedacht, und mir das Festtagspaket der Rügener Inselbrauerei mehr oder weniger unter den Baum gelegt.

Biere der Rügener Inselbrauerei sind auch im Münsterland keine Rarität mehr, schließlich kann man es in den meisten Getränkemärkten kaufen. Das tut der Qualität aber keinen Abbruch. Außerdem sind die Flaschen aus dem Norden ein echter Hingucker. Jede Flasche, die die Brauerei verlässt ist mit Natur-Wickelpapier. Das hat nicht nur optische Vorteile, sondern bietet dem in der Flasche gereiften Bier den idealen Schutz vor Sonneneinstrahlung.

Egal ob 0,33 oder 0,75-Liter: Jede Flasche ist eine Mehrwegflasche, die nach der Entfernung des Papiers wieder in den Mehrwegkreislauf geht. Außerdem setzt man in Rambin auf Solarstrom und betreibt damit die eigene Abfüllanlage.  Dazu hat man seit 2017 eine Kooperation mit dem WWF und unterstützt ein Seeadler-Projekt auf Rügen.

Was ist drin?

Neben jeweils zwei Aperitif- und Sommeliergläsen gab es mit Inselkreide, Baltic Gose, Baltic Ale, Baltic Stout. Baltic Dubbel, Baltic Triple und dem Eastcoast IPA insgesamt sieben verschiedene Biere.

Ich möchte aber nun auf die drei Biere eingehen, die mir persönlich am besten gefallen haben.

Der dritte Platz für das Eastcoast IPA

Was ist denn ein Eastcoast IPA? Wir kennen das IPA, das NEIPA und das West Coast IPA. Die Ostseevariante unterscheidet sich in ersten Linie am Hopfengehalt. Der ist hier geringer, hat dafür ein stärkeres Malzaroma. Im Sommerlierglas schimmert es deutlich und wundervoll bernsteinfarben und hat einen guten und ausdauernden Schaum. Im Gegensatz zum IPA hält sich der Hopfen zurück und man schmeckt den Malz deutlich heraus. Hinzu kommen die Aromen von roten Beeren und Grapefruit.  Ein leckeres Bier, vom dem es auch gerne etwas mehr sein darf!

Die Silbermedaille für die Baltic Gose

Eine Gose ist eher säuerlich und trocken, aber dabei trotzdem fruchtig. Diese hier ist mit Meersalz gebraut und mit einer Brut-Hefe vergoren, was man dem Bier aus deutlich anmerkt. Eine Gose, und auch diese hier, schmeckt ungewohnt, aber sehr lecker. Fruchtaromen von Quitte und Birne werden deutlich wahrgenommen und sorgen damit für einen fruchtigen Antrunk, der im Abgang aber trockener wird. Im Aperitifglas schimmert es eher orange als bernsteinfarben und liefert einen guten Schaum. Und das Gute daran: Die Gose gibt es auch in der 0,75-Liter-Flasche. Ich glaube das die Gose im Sommer durch ihre Säure und die Fruchtigkeit im Sommer noch besser zu trinken ist und sich im Sommer zur Grillzeit hervorragend als Aperitif eignet.

Das beste Bier aus der Box: Die Insel-Kreide

Genau wie die Gose ist die Insel-kreide mit Brut-Hefe vergoren, welche das Bier unheimlich fein macht. Auch der Duft ist eher zurückhaltend, aber dennoch deutlich wahrzunehmen. Weintrauben und Birne. Dazu ein feines Prickeln und ein trockener Abgang. Viel besser kann man ein Bier nicht machen.

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