Das MHD-Paket aus der Bierothek

Bierpakete sind was Feines. Zum einen bekommt man das Bier direkt vom Paketmann oder der Paketfrau nach Hause geliefert, zum anderen probiert man Biere für die man sich sonst wahrscheinlich nicht entschieden hätte. Auch die Lieferung von der Bierothek ging fix, keine 48 Stunden nach der Bestellung war das Bier schon in meinem Wohnzimmer.

Die Biere wurden bruchsicher verschickt, insgesamt waren es 14 Flaschen und vier verschiedene Biere. Alle Getränke waren noch zwischen vier und acht Wochen haltbar. Es bleibt also genug Zeit, die Biere in Ruhe zu trinken.

Was war drin?

Begonnen habe ich mit dem Natur-Radler von Faust. Von der Miltenberger Brauerei habe ich bereits das Hochzeits- und das Auswandererbier getrunken. Beide Biere haben mir gut gefallen. Also, nehmen wir das Radler. Es ist eine typische Euroflasche mit 0,5-Liter Inhalt. Das Etikett ist gelbgrün und ist deutlich als Faust-Bier zu identifizieren. Es schmeckt nach natürlicher Zitrone, das kommt durch die Zugabe von echtem Zitronensaft. Künstliche Süßstoffe gibt es nicht, das Radler ist ein perfekter Durstlöscher, vor allem an heißen Tagen.

Als nächstes konnte ich das Tropic Thunder Lager aus der Stone Brewery probieren. Das Bier kam allerdings nicht in der Flasche, sondern in der Dose. Macht aber nichts, schließlich nehme ich zum Probieren ein Glas. Im Glas erscheint das Bier klar und strohgelb. Die Nase nimmt sofort fruchtige Aromen war. Es riecht zitronig und dazu nach tropischen Früchten, Melone und Ananas. Auch Malze und Hopfen kann man hervorragend herausschmecken. Das Bier schmeckt fruchtig und tropisch. Sehr lecker, aber für mich würde es im Sommer garantiert noch besser schmecken.

Das nächste Bier ist definitiv ein Winterbier. Das Black Lager kommt aus der COEDO-Brauerei. Die liegt in Japan, genauer gesagt in Kawagoe. Das Bier ist extrem dunkel und hat einen festen Schaum. Die Nase nimmt deutliche Noten wahr, aber auch malzige Röstaromen. Im Geschmack bestätigt sich das auch. Das Bier ist malzig und hat sehr intensive Röstaromen. Dazu schmeckt man Karamell, Kaffee und Zartbitterschokolade raus. Für Freunde von malzigen Bieren ist das mehr als ein Geheimtipp.

An das Braggot aus der HBH Brauerei Fulda habe ich mich zuletzt ran getraut, da ich mit Honig ungefähr genauso auf dem Kriegsfuß stehe wie mit Tomaten. Doch die Sorge war unberechtigt. Im TEKU-Pokal schimmerte das Bier dunkel-bernsteinfarben und die Nase nahm sofort Honigaromen wahr. Aber nicht zu intensiv. Der Honiggeruch wechselte sich mit einer feinen Apfelnote ab. Im Antrunk spiegelten sich vor allem ein malziger und dezent süßer Geschmack ab. Dazu kommen tolle Gewürznoten. Am Ende wird es etwas bitter und eine Fruchtnote bringt sich deutlich ins Spiel. Das Bier ist wirklich fein, metähnlich und genau das richtige für einen kalten Wintereinbruch.

Fazit

Ich finde Bierpakete wirklich toll. Vor allem, weil man Biere probiert, die man sich sonst wahrscheinlich nicht gekauft hätte. Man kommt in Kontakt mit unbekannten Brauereien und unbekannten Bierstilen. So kann man seinen Horizont perfekt erweitern.

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