The Mash: Das Stout aus der Märkischen Spezialitäten Brennerei

Wenn ich an Hagen denke, dann fällt mir zuerst der Basketball ein. Dann kommt ganz lange nix. Bei der Frage, welches Bier ich mit der Stadt Hagen verbinde, denke ich direkt an Andreas Pils. Getrunken habe ich es allerdings nie. Das wird aktuell auch nicht mehr möglich sein, denn seit 2016 ist es nicht mehr auf dem Markt. Schon seit 1994 wurden das Bier nicht mehr in Hagen, sondern in Dortmund gebraut. 2016 hat die Radeberger-Gruppe dann beschlossen, das Bier auf Grund der geringen Nachfrage nicht mehr zu produzieren.

Allerdings wird auch heute in Hagen noch Bier gebraut. Zum einen gibt es die Vormann-Brauerei, aber auch in der Westfälischen Spezialitäten Brennerei hat man sich entschieden Bier zu brauen. Zumindestens eins. Dort gibt es mit „The Mash“ ein Stout, welches mit der eigenen Whiskymaische hergestellt wird. Dazu kommen verschiedene Gerstenmalzsorten und Whiskyhefe. Als ich davon hörte, habe ich gedanklich schon abgeschaltet, weil man mich mit Whisky wirklich jagen kann.

Falsch gedacht: Das Bier schmeckt wirklich hervorragend. Beim ersten Herantasten nimmt die Nase direkt Schokoladennoten und dann das dunkel geröstete Malz wahr. Darauf kann sich auch der Gaumen freuen. Das typische Stout bringt 7,5 % Vol. mit, dazu wird es im Abgang noch etwas nussig und auch das Aroma von Marzipan kommt durch. Ein sehr gutes Bier für den letzten Tag im Februar.

Für mich ist ein Stout ein gutes Winterbier. Deswegen wäre es schön, wenn die Damen und Herren aus Hagen noch eine Alternative für mich hätten. Okay, man würde bei den Spiritousen sicherlich etwas finden, aber Bier wäre mir trotzdem lieber.

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