Deutschland ist das Land der Pilstrinker

Die Deutschen hängen an Traditionen! Das gilt zumindestens für die Biertrinker. Das mit Abstand am meist getrunkene Bier der Deutschen ist das Pils. Mit wenigen Ausnahmen trinken die Deutschen von der Küste bis an die bayrische und baden-württembergische Landesgrenze das besagte Pils.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, greifen die meisten Deutschen, nämlich 85% zumindestens gelegentlich zum Pils. Das Lieblingspils der Deutschen ist das Krombacher Pils aus dem Siegerland. Das gaben 9 Prozent an, direkt danach kommen Becks und Bitburger.

Die wichtigsten Fakten

Das Pils ist ein untergäriges Vollbier, bei dem das Hopfenaroma im Vordergrund steht. Es ist herb und bringt als Gegensatz auch eine gewissen Süße mit. Die Stammwürze liegt bei mindestens, bei einem Alkoholgehalt von rund 4,8 Vol. %. Man sollte es nicht zu kalt genießen, die ideale Trinktemperatur liegt bei 8 Grad. Der Schaum ist in der Regel stabil und die Farbe hell und goldgelb. Das typische Pils ist klar und spritzig. Man kann das Pils natürlich einzeln ohne Begleitung trinken, es passt aber genauso gut zu Gegrilltem oder klassisch zu Currywurst, Pommes und Mayo.

Die Pils-Geschichte

Der namentliche Ursprung, man wird es sich denken können, liegt in Pilsen. Dort war das Bier so schlecht, das man das Bier, welches es vor dem Pils gab, wegschütten musste. Es war ein warmes, trübes und vergorenes Bier. Weil man in Pilsen aber nicht auf Bier verzichten wollte, hat man Braumeister Josef Groll aus dem bayrischen Vilshofen nach Pilsen geholt. Das erste Mal wurde das Pils im Herbst des Jahres 1842 ausgeschenkt.

Vergleicht man das Pils mit einem Hellen, dann besticht das Pils vor allem durch eine stärkere Hopfung. In der Schweiz darf Pils übrigens nur Pils heißen, wenn es im heutigen Tschechien bzw. in der Slowakei gebraut wurde.

Pils-Quartett

Zum einen gibt es das böhmische Pils, zu dem unter anderem Budweiser oder das Pilsener Urquell gehören. Dieses Pils hat eine verkürzte Lagerzeit. Im Vergleich zu den norddeutschen Pilsbieren ist dieses Bier eher weich und milder.

Zu den klassischen norddeutschen Pilsenern gehören neben Jever auch das Flensburger Pils. Der Fokus liegt hier auf dem herben und bitterem Geschack. Probier mal den Unterschied, das lässt sich ziemlich gut herausschmecken.

Das bayrische Pils hat dagegen eine deutliche Hopfenintensität. Biere die noch mehr Hopfen in sich tragen, werden dann Pils „American Style“ genannt.

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