Sommer, Sonne, Witbier

Was ist denn nun schon wieder ein Witbier? Vereinfacht könnte man sagen, dass es sich dabei um die belgische Interpretation eines Weizenbieres handelt. Freunde des Reinheitsgebotes lesen jetzt am besten nicht weiter. Im Vergleich zur deutschen Variante findet man immer ein paar Gewürze im Bier. In dem Witbier von Störtebeker, was sich aktuell in meinem Kühlschrank befindet, sind neben Koriander eben auch Haferflocken, Orangenschalen, Pomeranzenschalen, Timutpfeffer und Kamillenblüten verarbeitet. Im Moby Wit dem Witbier aus der Hamburger Ratsherrn Brauerei findet man neben den klassischen Bierzutaten auch Koriander, Orangenschalen und Kamillenblüten.

Das gibt dem Bier das klassisch spritzige Aroma. Dazu kommt unvermälzter Weizen, der das Bier cremig wirken lässt. Lange Zeit war das Witbier mehr oder weniger ohne Präsenz auf dem Markt, erst in den 1960er Jahren kam es zur Wiedergeburt. Heutzutafe wird das Witbier auch außerhalb Europas produziert und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Ein Witbier ist stets unfiltriert und reift etwa einen Monat. Man sollte es nicht zu warm trinken. Das Aroma des Weizens hat er der Zugabe von rohem Weizen zu verdanken. Daher kommt auch die Spritzigkeit, während der Hopfen eindeutig nur der Nebendarsteller ist. Wenn Hafer verwendet wird, macht der das Bier cremiger.

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