Ein Maredsous Triple am Nordseestrand

Nach dem ich in der Scheveninger Strandbar ein Kirschbier getrunken habe, hat mir die Bedienung Maredsous Triple an Herz gelegt. Ich solle aber aufpassen, schließlich hat das Bier, welches aus Belgien stammt, stolze 10 Prozent Alkoholgehalt.

Genau wie das Bier von D´Achouffee kommt das Bier aus der Duvel Moortgat Brauerei in Antwerpen. Neben diesen beiden Bieren wird auch unter anderem das Liefmans und das Duvel in Flandern gebraut. Mit seinen zehn Umdrehungen ist es definitiv ein Starkbier. Im Glas schimmert es orange-trüb und hat dabei einen beinahe weißen Schaum.

Zuerst habe ich mit der Nase probiert. Er riecht deutlich nach Honig, Ananas, Karamell und Gin. Das alles kommt durch den eigebrauten Styrian Golding und den Saaz-Saaz-Hopfen. Der erstgenannte ist ein slowenischer Aromahopfen, der Saazer Hopfen. Beide Hopfensorten sorgen für den intensiven Geschmack des Bieres.

Die Zunge schmeckt den Alkohol, aber auch das fruchtige, grasige und würzige Aroma. Die Fruchtkomponenten kommen durch den Geschmack von Birne nicht zu kurz. Abgerundet wird das Ganze von einer feiner Honigsüße, gepaart nussigen und brotigen Aromen.

Das Maredsous ist ein klassisches Abteibier. Abteibiere wurden ursprünglich in belgischen Klostern gebraut. Eigentümer des Rezeptes und Namensgeber bleibt immer die Abtei, auch wenn das Bier heutzutage nicht mehr im Kloster gebraut wird. Die Abtei Maredsous liegt in Denée im Arrondissement Angers. Eigentlich wird in dieser Region eher Wein angebaut, was der Qualität des Bieres aber nicht schadet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s