Die freien Brauer

Neben den Großkonzernen und den Craftbier-Brauern gibt es auch die freien Brauer. Die freien Brauer haben sich zusammengeschlossen, und sind ein Verbund führender, unabhängiger Familienbrauereien. So ist es auf der eigenen Homepage erklärt. Aktuell sind das 39 familiengeführte Brauereibetriebe aus Deutschland, Österreich und Luxemburg.

Insgesamt produzieren die freien Brauer sieben Millionen Hektoliter Bier pro Jahr. Das ist weniger als 25 Prozent der Menge, die der Weltmarktführer Anheuser Busch jährlich auf den Markt wirft. Qualität statt Quantität, so könnte das Motto der freien Brauer lauten, ohne dass man das Bier der großen Konzerne schlecht reden will.

Hinter der produzierten Menge verbergen sich 350 Bierspezialitäten in ca. 30 Biersorten. Dazu unterstützen die heimischen Brauer 3.000 regionale Vereine in Sport und Kultur und sichern über 3.500 Arbeitsplätze. Zusätzlich hat man in den letzten Jahren fast 100 Millionen Euro in die Betriebsstätten investiert, und auch damit die heimische Wirtschaft gefördert. Vor der Coronakrise waren die freien Brauer mit 40% am Bierabsatz in der Gastronomie vertreten.

Insgesamt haben sich die freien Brauer auf sieben Werte verständigt: Die Unternehmer bewahren sich die Eigenständigkeit und die Freiheit. Man ist niemandem, außer natürlich dem Kunden, verpflichtet. Dazu setzt man nicht auf Einheitsbrei, sondern auf Vielfalt und regionale Bierspezialitäten.

Die Geschäftsführungen stehen in der Verantwortung für die Region und vor allem für die Menschen in der Region. Es geht darum, Mitarbeitern, Lieferanten, Partnern und Kunden auf Augenhöhe zu begegnen. Man setzt auf natürliche Nähe und kurze Wege.

Man baut auf Spezialitäten, die aus den besten Rohstoffen hergestellt werden. Dadurch können sich sowohl Brauer als auch der Endverbraucher mit dem Produkt identifizieren.

Bier kommt aus der Natur, deswegen brauchen nicht nur die Brauer, sondern wir alle eine gesunde Umwelt. Hochwertige Rohstoffe, kurze Wege und sauberes Wasser lassen sich nur garantieren, wenn das Bier und die Rohstoffe in unmittelbarer Umgebung hergestellt und angebaut werden.

Auch die Tradition ist nicht zu vernachlässigen, ohne den Fortschritt und neue Ideen aus den Augen zu verlieren. Die freien Brauer sind Heimatverbunden und dadurch den Menschen der Region verpflichtet. Die regionalen Standorte und damit die Arbeitsplätze bleiben in der Region und werden nicht ausgelagert, um noch mehr Profite herauszuschlagen.

Auf jeden Fall ein zu unterstützendes Vorhaben, kann man beim nächsten Bierkauf ruhig mal drauf achten. Zu den freien Brauern gehören: Alpirsbacher Klosterbräu, Arcobräu, Barre, Bofferding, Brauwerk Baden, Darmstädter, Distelhäuser, Dithmarscher, Erzquell, Moritz Fiege, Ganter, Glaabsbräu, Hirter, Hütt, Karmeliten Brauerei, Kauzen, Kirner, Leibinger, Haller Löwenbräu, Maisel, Meckatzer, Neumarkter Lammsbräu, Pyraser, Riegele, Rosenbrauerei, Schneider Weisse, Schussenrieder Brauerei, Schwarzbräu, Schweiger, Stauder, Stiegl, Störtebeker, Welde, Westheimer, Wieninger, Zillertal Bier, Zötler, Zwett

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