Ratsherrn: Das Helle aus Hamburg

Während das Helle seinen Ursprung in Bayern hat, trank man im Norden Deutschlands eher Pils. Die Zeiten haben sich geändert, so dass es auch jenseits des Weißwurst-Äquators ein „Helles“ gibt. Im Gegenzug dürfen die Bayern ja auch das ein oder andere Pils trinken.

Im Gegensatz zum Pils ist das Helle nicht so stark gehopft, wodurch es deutlich milder (16 – 22 IBU) ist. Ein Helles ist immer gefiltert und klar, ansonsten ist es ein Keller- oder Zwicklbier.

Im „Hamburg Hell“ aus der Ratsherrn Brauerei sind die beiden Hopfensorten Mistral und Calista eingebraut worden. Mistral ist eben nicht nur der kalte, trockene und starke Wind an der französischen Küste, sondern eben auch ein feiner Hopfen. Der stammt auch aus Frankreich und versorgt das Bier mit Aromen von Zitrus- und Tropenfrüchten. Der Calistahopfen kommt aus Deutschland und hat unzählige Aromen in sich. Abgerundet wird das Ganze durch Pilsenermalze und Karamellmalze. Die machen das Bier süffig und lecker.

Das Bier ist gelungen und wirklich gut zu trinken. Mein Favorit aus den Schanzenhöfen bleibt trotzdem das Moby Wit.

2 Gedanken zu „Ratsherrn: Das Helle aus Hamburg

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