Macht Lust auf Holland: Das NEIPA von Jopen

Dass Holland die geilste Stadt der Welt ist, wussten schon die ruhmreichen Musiker der „257ers“ aus Essen. Ob das Duo dabei tatsächlich von „Lekker Strand und lekker Meisjes“ inspiriert wurde oder man für anderweitige Inspiration sorgen musste, kann und soll an dieser Stelle nicht geklärt werden.

Auch wenn man die Niederlande kulinarisch oft verkennt, hat das Nachbarland so Einiges zu bieten. Ein Pommes Spezial in Winterswijk oder Kibbelinge in Enschede gehören genauso zu Holland, wie der Hot Dog zum Ikea-Besuch.

Da Reisen nach Holland immer noch kompliziert sind und bereits zwei Holland-Urlaube ausgefallen sind, habe ich mir das „Blurred Lines NEIPA“ aus der Jopen Brauerei bestellt. Die Jopen-Brauerei liegt in Haarlem. Haarlem liegt in der Nähe von Amsterdam. Okay, in den Niederlanden liegt fast alles in der Nähe von Amsterdam. Haarlem ist die Hauptstadt der Provinz Nordholland und ist weniger als 20 Kilometer von Amsterdam und ca. zehn Kilometer vom Strand von Zandvoort entfernt.

Freunde des Craftbieres sind in Regel offen für neue Geschmacksrichtungen und andere Ideen. Dieses Motto gilt auch für die Biermacher*innen von Jopen. Dort ist man überzeugt, dass jeder Mensch neugierig ist. Aus diesem Grund werfen die Brauer*innen immer wieder Neues und Ungewöhnliches auf den Markt.

Die Brauerei entstand 1994 nach dem 750-jährigem Stadtjubiläum. Zu diesem Anlass wurden zwei historische Biere aufgelegt. Die kamen so gut an, dass man auch weiterhin Bier gebraut hat. Und das Spektrrum ist ziemlich breit, vom klassischen IPA bis zu Brownie Stout ist alles dabei. Jopen flexibilisiert die Biertradition. Und das machen sie ziemlich gut.

Dazu passt es, dass die Niederländer ihr Bier unter anderem in einer Kirche brauen, allerdings hat man 2015 eine moderne gebaut. Damit konnte man die Bierproduktion entsprechend steigern.

Zurück zu unserem Bier: Für mich ein NEIPA wie es im Buche steht. Die Nase mit bereits beim Öffnen der Flasche die ersten Aromen wahr. Im Glas scheint das Bier trüb und bildet einen feinen Schaum. Bevor es ans probieren geht, nimmt die Nase bereits die Aromen wahr. Zitrus- und Passionsfrüchte. Dazu Pfirsch, Ananas und Mango. Herrlich so muss der Sommer schmecken. So schmeckt Holland auch im Münsterland.

Der Antrunk hält, was die Nase versprochen hat. Zur Fruchtigkeit gesellt sich später die erhoffte Bitternote. Aber nicht zu viel, um dem fruchtigen Aroma nicht die Show zu stehlen. Für mich ein perfektes NEIPA. Sehr zum Wohle.

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