BrewAge: Ein AlphaTier aus Österreich

Jeder der schon einmal in Wien war weiß, dass es sich bei der österreichischen Hauptstadt um eine tolle, sehenswerte und attraktive Metropole handelt. Dabei muss man nicht nur den Wiener Prater, die Hofburg, den Dom oder die Caféhäuser gesehen und erlebt haben. In Wien gibt es mit dem Tiergarten Schönbrunn den ältesten Zoo der Welt. Außerdem gibt es in Wien auch noch ein innerstädtisches Weinanbaugebiet.

Und weil in Wien nicht nur G´spritzer, also die Weinschorle, und Melange getrunken werden, sondern inzwischen auch Craftbier, empfiehlt sich ein Besuch der Mittelgasse. Die Mittelgasse heißt Mittelgasse, weil sie in der Mitte zwischen der Gumpendorfer Straße und der Mariahilfer Straße liegt. Eröffnet wurde die Gasse 1833 und 1862 wurde die Garbergasse in der Verlängerung der Mittelgasse mit einbezogen.

So lange gibt es die BrewAge-Brauerei an dieser Stelle noch nicht. Wie so viele Geschichten begann auch die Geschichte der BrewAge-Brauerei in der Szene der Hobbybrauer. Erste Ideen einer eigenen Brauerei gab es 2007. Die Gründer wollten es aber richtigmachen und studierten im bayrischen Weihenstephan zunächst Brauwesen und Getränketechnologie. Anfang 2012 wurden die Pläne wieder aufgegriffen. Die Biere werden seitdem im Brauhaus Gusswerk gebraut. Damit sind die Wiener keine klassischen Wanderbrauer, dass Wiener Bier wird fast ausnahmslos im Gusswerk gebraut. Allerdings streben die Macher von BrewAge mittelfristig eine eigene Brauerei an.

Bis es soweit ist, findet man den Verkaufsraum von BrewAge auf der Mittelgasse unweit der Stumpergasse. Wer den Laden verorten will, findet ihn zwischen dem Schloss Schönbrunn und der Wiener Staatsoper.

Das AlphaTier, dem New England IPA aus dem Hause BrewAge habe ich allerdings nicht in Wien, sondern im heimischen Münsterland getrunken. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das Bier in Wien mit Ausblick auf die Donau oder auf den Prater noch ein bisschen authentischer und besser schmeckt.

Der Wiener Prater: Photo by Pixabay on Pexels.com

Hervorragend war es trotzdem. Das Bier hat jede Menge Hopfen intus. Grade deswegen nimmt die Nase einen deutlichen fruchtigen Duft wahr, der sich auch auf der Zunge wiederfindet. Ein blondes und weiches, fast samtiges Bier. Wie es sich für eine NEIPA gehört ist es trüb, was auch der Zugabe der Haferflocken geschuldet ist.

Drin sind übrigens 5,6 Vol. % Alkohol und mit Amarillo, Centennial, Citra und Mosaic vier verschiedene Hopfensorten. Dazu kommen die Malzsorten Pilsner, Wiener und Münchner.

Die Geschmacksexperten von BrewAge empfehlen dazu thailändische Küche, Paella mit Meeresfrüchten, Lemon Cheesecake oder Cheddarkäse. Ich habe einen Feldversuch unternommen: Man kann es auch pur und ganz ohne kulinarische Begleitung trinken. Einfach lecker.

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