Ein SuperBock bei Carlos

Essen gehen ist eine feine Sache. Das wurde mir vor allem während des Lockdowns nochmal ganz klar bewusst. Klar, haben wir viele Sachen ausprobiert und auch öfters was bestellt bzw. abgeholt. Doch im Restaurant essen zu gehen ist nochmal was ganz Anderes.

Bei uns im Ort waren wir schon wieder in dem einen oder anderen Restaurant und kürzlich eben auch auf der anderen Seite der Stadtgrenze in Lünen. Dort gibt es mit dem Restaurant Carlos einen hervorragenden Portugiesen. Uns zieht es meistens nach Lünen, das Restaurant gibt es aber auch Dortmund und Schwerte.

Nicht nur, weil man sich außerhalb von Gebäuden wesentlich seltener mit Corona-Viren anstecken kann, sondern auch weil das Wetter mitspielte und weil wir auf der Außenterrasse einen tollen Blick auf die Lippe hatten, haben wir uns unter den freien Himmel gesetzt.

Die war unter Berücksichtigung der aktuellen Regelungen gut besucht, drinnen wurde aber auch eher Fußball geschaut.

Die Karte wird von Tapas dominiert, so dass es von Azeitonas (Oliven) bis Ziegenkäse alles gibt, was das kulinarische Herz begehrt. Und weil eine gute Getränkekarte das Angebot abrundet, gibt es neben Warsteiner und Weizenbier eben auch das portugiesische Sagres oder eben das SuperBock.

Zählt man Sagres und SuperBock zusammen, dann kommt man in Portugal auf einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Das Super Bock gibt es seit 1927 und wird seitdem von der SuperBock Group hergestellt. Die Brauerei wurde bereits mit 35 Goldmedaillen ausgestattet. Fast überall auf dem Globus gibt es das Super Bock, bei dem es sich um ein Lagerbier handelt. Dazu gibt es noch ein Lager mit höherem Alkoholgehalt, ein dunkles Weizenbier, ein Stout, ein Pils mit Zitronengeschmack, sowie zwei Varianten ohne Alkohol.

Wie das Bier im Glas aussieht, kann ich nicht sagen. Das Bier wurde in der Flasche serviert. Es ist auf jeden Fall erfrischend, eher mild und leicht süß. Der Hopfen kommt erst später durch, wird aber dann präsenter. Schmeckt wie ein eher mildes Pilsener und passt damit gut an die Atlantikküste. Oder eben nach Lünen.  

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