Dangast 2/4: Ein Strandtag und das Stellaz

Es ist Donnerstag. Und wer ans Meer fährt, muss auch an den Strand. So will es das Gesetz. Manchmal würde ich gerne das Gesetz brechen, nützt aber nix. Da wir unsere Fahrräder mitgenommen haben, verstauen wir alles was wir brauchen und noch etwas mehr in unserem Fahrradanhänger. Wir merken aber schnell, dass Fahrradfahren für ungeübte Kleinkinder eher gefährlich und waghalsig ist. Die Autofahrer nehmen keine Rücksicht, und Fußgänger*innen und Radfahrer*innen müssen sich einen Gehweg teilen.

Genau deswegen plant man auch einen neuen Parkplatz am Ortseingang. Wie die Menschen von dort zum Strand bzw. in den Ort kommen sollen, konnte ich leider nicht recherchieren. Jedenfalls waren die paar Meter mit dem Rad die reinste Katastrophe. Aber, und das war das wichtigste, wir sind heil angekommen und konnten unsere Fahrräder am Ende der Hauptstraße verschließen, um gemeinsam den Strand zu erreichen.

Vorher ging es noch schnell zur Strandkorbvermietung, um uns einen Strandkorb zu mieten. Den gab es mit der Nordsee-ServiceCard für erschwingliche 7,50 €. Und das für den ganzen Tag. Kurz hinter der Station der Rettungsschwimmer steht die 146. Stimmte auch, also haben wir es uns gemütlich gemacht. Die Sonne war erträglich, dank der Brise sogar für eine Rothaut wie mich.

Die Dreijährige konnte sich zwischen Spielplatz und Strand nicht entscheiden, und hat am Ende beides bekommen. Allerdings ist das Meer für jemanden mit Fischphobie kein Wohlfühlort. Da war mir der Spielplatz deutlich lieber.

Achja: Ein standesgemäßes Frühstück muss im Urlaub natürlich auch sein, deswegen gab es ein Fischbrötchen mit gebratenem Seelachs von Gatzka und dazu ein Strandkorbpils von Becks aus der Pricke Dangast. Lobenswert, dass es Pfandmarken für einen Euro gibt. Das sorgt dafür, dass man kaum leere Flaschen oder sogar Scherben am Strand findet. Um den Strand sauberer zu halten, werden bei der Strandkorbvermietung sogar mobile Aschenbecher verschenkt. Unbelehrbare gibt es trotzdem. Schade eigentlich. Beim nächsten Mal würde ich den Strandkorb übrigens direkt für eine Woche buchen, es gab am Samstag nämlich keine mehr.

Der Strand ist übrigens vom Campingplatz „Rennweide Dangast“ und dem Strandcampingplatz Dangast begrenzt. Den Strand gibt es nicht nur für Zwei-, sondern auch für Vierbeiner. Den findet man am westlichen Rand. Am Hauptstrand gibt es einen Spielplatz, sowie Toiletten und Duschen im DLRG-Turm.

Ein Strandtag macht hungrig, deswegen geht es für uns ins stellaz. Das stellaz liegt quasi auf dem Weg ins Feriendomizil. Gut, dass wir zu früh sind, denn die Schlange hinter uns wird immer länger.

Bevor ich mir die Speisekarte ansehe, fällt mein Blick auf die Getränkekarte. Dort finde ich neben dem ortstypischen Jever-Pils eben auch das Pale Ale von Ratsherrn. Gut, dass ich an diesem Abend Zeit für zwei Biere habe.

Die Auswahl auf der Speisekarte fällt mir nicht so leicht. Tomahawk-Steak vom Schwein, Rib-Eye vom Angus, Chopped Brisket oder Rips? Am Ende habe ich mich für das Tomahawk mit klassischen Pommes entschieden. Für meine Frau gab es den rauchigen Pulled Pork Burger.

Morgen brauchen wir etwas körperliche Bewegung, um die heutigen Kalorien wieder abzubauen.

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