Dangast 3/4: Einmal Wilhelmshaven und zurück

Am dritten Tag, so war es geplant, sollte es im Fahrrad von der Unterkunft in Richtung Wilhelmshaven gehen. Nachdem wir ausgeschlafen und uns mit Kaffee versorgt haben, wurden die Fahrräder gepackt und das Kind in den Fahrradanhänger gesetzt.

Auf nach Wilhelmshaven, mit Hilfe der Elektromotoren sollten das keine allzu große Hürde werden, auch wenn wir an diesem Tag mehr als 30 Kilometer bestreiten sollten. Unser Weg führte uns vorbei am Dangaster Hafen und über das Dangaster Binnentief. Wenn man sich den Deich wegdemkt, wäre die Aussicht auf den Jadebusen perfekt, dafür zierten hunderte Schafe den Weg, teilweise wurde er auch versperrt, das machte aber nichts. Es ging vorbei an Feldern und Wiesen, vereinzelt passierten wir kleine Siedlungen. Die Nordseeluft war zu spüren, Salz lag in der Luft, das Augen konnte die Nordsee aber leider nicht erkennen.

Die Schafe die blöken wie blöd auf dem Deich, und mit schwrz-brauenen Kugeln garniern sie ihn reich.

Am JadeWeserAirport stieg grade ein Flugzeug auf und der Weg führte und weiter an der Küstenlinie entlang, wenig später führte uns der Weg zwischen der Nordsee und dem Banter See vorbei. Vom See war leider auch nicht viel zu sehen, er wurde durch Bäume und Bebauung vor unseren neugierigen Blicken geschützt. Danach hatten wir Glück und konnten die Nordsee sehen, zu unserer linken lagen die Wilhelmshavener Häfen und der Jade-Ems-Kanal.

Wir stellten unserer Räder ab, und konnten hinter der Kaiser-Wilhelm-Brücke die ausrangierten Kriegsschiffe entdecken, die zum Marinemuseum gehörten. Essen und Trinken ist wichtig, deswegen haben wir uns im Außenbereich vom „Le Patron am Meer“ einen Platz gesucht und den auch gefunden.

Für den schnellen Hunger waren die Kartoffelecken mit Tintenfischringen perfekt. Dazu gab es klassisch einen Knoblauch-Dip und dazu einen Lemonendip. Sehr ungewöhnlich, aber sehr empfehlenswert. Dazu gab es die Hopfenbrise. Bei der Hopfenbrise handelt es sich um ein naturtrübes Zwickelbier mit feiner Hopfennote. Ziemlich lecker und mal was anderes als das sonst hier vorherrschende Jever.

Was mir direkt aufgefallen ist: In Wilhelmshaven stehen die Strandkörbe in Reih´und Glied auf dem Rasen. Eine arme Sau, die hier mähen muss. Da ist mir das liebevolle Chaos in Dangast wesentlich lieber. Deswegen geht es für uns auch nicht an den Strand, sondern nur für die Tochter auf den Spielplatz.

Vor der Rückfahrt fiel uns auf, dass die Reifen am Fahrradanhänger platt waren. Unsere Fahrradluftpumpe hatte nicht die richtigen Aufsätze, so musste ich bis zur nächsten Aral-Tankstelle fahren, um Luft in die Reifen zu tanken. Danach ging es an die Rückfahrt, nicht ohne Stärkung. Die Lammkoteletts mit den Rosmarinkartoffeln waren wirklich herrlich.

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