Best of Bereitschaftsbier

Rufbereitschaften haben es so an sich, dass man in seiner arbeitsfreien Zeit angerufen und in den Dienst versetzt wird. Im Winter gehört das, auf Grund des Winterdienstes, fast schon zu Regel. Aber auch im Sommer haben ich und meine Kolleg*innen immer ein bis zwei Wochen Rufbereitschaft. Die sind zwar in der Regel ruhiger als die Winterdienste, aber man kann ja nie wissen. Deswegen gilt natürlich auch hier: Kein Alkohol im Dienst und erst recht keinen Alkohol am Steuer. Deswegen habe ich mich vor den zwei Bereitschaftswochen mit ein paar Bieren „ohne“ Alkohol eingedeckt.

Störtebecker, Atlantic Ale

Ein ganz Großes unter den alkoholfreien Bieren. Und das direkt zum Start. Eine Mischung aus pilstypischer Herbe, weizenbierähnlicher Fruchtigkeit und dazu die Zitrusnoten eines Ales. So könnte man die alkoholfreie Variante des Atlantic Ales beschreiben. Es hat weniger als 0,5% und soll bei einer Temperatur von 10°C getrunken werden.

Rothaus, Tannenzäpfle Alkoholfrei

Bei den Biermacher*innen aus dem Schwarzwald wird der Alkohol dem Bier mit einer besonderen Technik entzogen. Unter Vakuum entzieht man mit Dampf den Alkohol. Das soll die Aromen im Bier belassen. Funktioniert, soviel kann man sagen. Für mich eins der besseren alkoholfreien Biere.

Oettinger, Alkoholfrei

Man kann ja nicht nur hippes Craftbier trinken. Warum eigentlich nicht? Egal, das Alkoholfreie von Oettinger landete im Einkaufswagen und später in meinem Bierkühlschrank. Und es war definitiv besser als sein Ruf. Ausgewogenes Aromenspiel zwischen Hopfen und Malz, für ein Oettinger überraschend lecker.

Flensburger, Alkoholfrei

Immerhin hat das alkoholfreie Flens 2015 den World Beer Award in Bronze gewonnen. Mir hat es überhaupt nicht gefallen, obwohl ich die Biere aus Flensburg sonst sehr gerne mag. Wenn Flens und Alkoholfrei, dann lieber das Radler.

Krombacher, 0,0%

Bei der 0,0%-Variante von Krombacher werden zwei Verfahren für alkoholfreies Bier kombiniert. Zum einen wird die Gärung gestoppt und zum anderen wird Alkohol entzogen. Das sorgt für ein gänzlich alkoholfreies Bier. Eine gute Sache für alles Verkehrsteilnehmer*innen.  Am Ende kommt ein gut trinkbares Alkoholfreies von Krombacher heraus. Das man es als geschmackliche Alternative zu Wasser und als leistungsfördernd verkauft, geht mir am Ende dann doch ein bisschen zu weit.

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