Heute ist Klimawahl

Heute ist Klimawahl

Dass heute Bundestagswahl ist, sollte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Nicht nur Deutschland richtet heute seine Augen auf das politische Berlin, auch in der Ferne ist man gespannt auf das Ergebnis der heutigen Wahl.

Während ich diesen Text schreibe, ist die Wahl in meinen Augen völlig offen. Okay, die Hochrechnungen sehen Olaf Scholz und seine SPD vorne, allerdings würde mich ein Last-Minute-Sieg von Armin Laschet nicht mehr wundern. Zu viele Menschen sind vor der Wahlurne unentschlossen. So ganz entschieden habe ich mich auch noch nicht.

Fakt ist aber, dass die neue Bunderegierung – unabhängig vom politischen Farbenspiel –  viele große Probleme anpacken muss. Gesundheit, Pflege, Klima- und Umweltpolitik, Verkehrswende, Digitalisierung, Gleichberechtigung, Europa und Außenpolitik: Das sind meiner Meinung nach die Themen, die dringend auf die Tagesordnung müssen.

Photo by Felix Mittermeier on Pexels.com

Die letzten Regierungen haben viele Probleme aufgeschoben und ausgesessen. Die Zeiten des Lamentierens sind vorbei. Ich erwarte, dass man sich den Problemen stellt und arbeitet.

Nicht nur deswegen sollte jede*r heute zur Wahl gehen. Wähle das, was Du für richtig hältst. Wähle die Partei, von der du dich am besten vertreten fühlst. Außer du wählst die AfD oder Die Basis, in diesem Falle bitte ich dich, mich auf allen Kanälen zu entfolgen.

Wir haben aber nicht nur heute Klimawahl, sondern jeden Tag. Wir können täglich etwas für die Umwelt tun. Das Auto stehen lassen und Alternativen nutzen, weniger Müll produzieren, bewusst einkaufen und bewusst essen und bewusst trinken. Wir können etwas für die heimische Flora und Fauna tun. Pflanzen, die bei uns natürlich vorkommen, bieten unseren Tieren Lebensraum und Nahrung. Schmetterlingswiesen tun auch noch etwas fürs Auge. Wer denkt, dass er oder sie nichts tun kann, irrt.

Photo by Markus Spiske on Pexels.com

Viele Konzerne, auch die aus der Braubranche, haben sich dem Klimaschutz verschrieben. So gibt es bei der Berliner Craftbier-Brauerei BrewDog inzwischen mit dem „Lost Lager“ ein klimapositiv gebrautes Dry-hopped Pilsener.

Der Saphir-Hopfen sorgt für leckere Aromen von Zitrus- und Steinfrüchten. Die bayrische Hefe unterstützt den klaren, eher süffigen Pilsgeschmack. Anstatt auf Malz zu setzen, haben die Biermacher*innen auf überschüssiges Brot gesetzt. Ein Verfahren, das sich immer mehr Brauereien zu eigen machen.

Für jedes Kilo ausgestoßenes CO2 werden zwei Kilo kompensiert. Das berücksichtigt nicht nur die eigene Produktion, sondern die komplette Lieferkette. An allen Brauereistandorten wird mit grüner Energie gebraut. In Schottland hat man sogar eine eigene Windkraftanlage. Strategisch arbeiten die Macher*innen von Brewdog daran, die Abwässer in nutzbares Wasser umzuwandeln. Außerdem hat man den gesamten Fuhrpark auf Elektromobilität umgestellt.

Dazu kommt, wie es andere Brauereien auch schon machen, ein eigenes Aufforstungsprojekt. In Schottland werden in den Lost Forests 5.000 Hektar Waldfläche aufgeforstet. Es ist das größte Aufforstungsprojekt in Großbritannien. Die Waldfläche sorgt zum einen für eine Abkühlung der Umgebung, bietet Pflanzen und Tieren Lebensraum und schützt das Umland vor Überschwemmungen.

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