Brauereien drehen an der Preisschraube

Schlechte Nachrichten für alle Biertrinker*innen: Für das Jahr 2022 haben drei große Brauereigruppen Preissteigerungen für Bier angekündigt. Neben der Radeberger Gruppe wird auch der Gerstensaft von Veltins und Krombacher im Preis angehoben. Branchenkenner erwarten, dass die Preise nicht nur von dem Trio, sondern flächendeckend angepasst werden.

In der Gastromie muss für ein Glas Bier dann zwischen 30 und 50 Cent und für einen Kasten Bier rund ein Euro mehr bezahlt werden. Die Preiserhöhung ist jedoch erst im nächsten Jahr vorgesehen.

Veltins führt an, dass die Energiepreise für die Bierproduktion um 150 Prozent gestiegen sind. „Ein Wert der sich nicht mehr auffangen lässt“, wird ein Sprecher bei tagesschau.de zitiert. Die Mitbewerber von Krombacher erklären, dass die letzte Preiserhöhung vor drei Jahren stattgefunden habe.

Durch die Steigerung der Energiekosten werden auch die Rohstoffe, etwa Malz, deutlich teurer. Auch bei der Braugerste meldet die Braugerste Preissteigerungen von 50 Prozent.

Während der Pandemie lockten die Händler mit Angeboten und Rabatten. Damit dürfte jetzt erstmal Schluss sein und die Aktionskästen sind wohl erstmal nicht mehr für etwa zehn Euro zu haben.

Die Bundesbürger*innen haben während der Pandemie noch nie so wenig Bier getrunken. Das lag zum einen an der geschlossenen Gastro und zum anderen an den ausgefallenen Großveranstaltungen. Eine Zeit, die der Braubranche noch schwer im Magen liegt.

Zum Abschluss gibt es aber doch noch eine gute Nachricht: „Die Versorgung ist gesichert“, bestätigt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des deutschen Brauerbundes.

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