#2: Das Svaneke Brown Ale aus Bornholm

Wenn Freund*innen, Bekannte, Familienmitglieder und auch Arbeitskolleg*innen über ihre Reiseziele berichten, höre ich jedes Mal gerne, gespannt und neugierig zu. Es gibt Menschen, wie mich, die es dabei gerne abwechslungsreich mögen. Andere wiederum zieht es immer wieder an die gleichen Orte. Ein Reiseziel was ich dabei immer wieder höre ist die dänische Insel Bornholm.

Gemeinsam mit ihren Nebeninseln ist Bornholm die östlichste Insel Dänemarks. Sie liegt etwa 150 Kilometer östlich von Kopenhagen und 80 Kilometer nordöstlich von Rügen von dort gibt es auch eine Fährverbindung

Bornholm ist etwa 590 km² groß und ist die Heimat von knapp 40.000 Insulaner*innen. Auf Bornholm gibt es eine ziemlich aktive Landnutzung, deswegen wurde die natürliche Vegetation aus Rotbuchenwäldern weitestgehend verdrängt. Die nachgepflanzten und schnell wurzelnden Nadelgehölze wurden nachgepflanzt und sind nicht heimisch.

Neben den frei lebenden Säugetieren wie Rehe, Hasen und Igel gibt es auch Wisente, die in einem großen und begehbaren Freigehege leben. Im zweiten Weltkrieg wurde die Insel durch die Wehrmacht besetzt und später durch die Armee der Sowjetunion befreit. Die Rote Armee verließ die Insel erst 1946.

Photo by Markus Winkler on Pexels.com

Früher war der Fischfang der wichstigste Erwerbszweig der Insel, heute hat der Tourismus an Wichtigkeit dazugewonnen, jährlich kommen zahlreiche Touristen auf das bekannte dänische Eiland.

Die Stadt Svaneke

Die Stadt Svaneke liegt im nordöstlichen Teil der Insel und hat neben einem Yacht- auch einen Fischereihafen. Svaneke ist vor allem wegen seiner Altstadt und den dort stehenden Fachwerkhäusern bei Tourist*innen sehr beliebt.

Früher war Svaneke ein Fischerdorf und wurde 1555 als kleinste Kaufmannsstadt Dänemarks gegründet. Insbesondere zu Zeiten des Heringfangs war Svaneke ein echter Hotspot.

Das „Svaneke Bryghus“ und sein Brown Ale

Das Svaneke Bryghaus ist eine der ersten Mikrobrauerein Dänemarks. Seit dem Jahr 2000 wird dort Bier gebraut. Dort werden pro Jahr 1,5 Millionen Liter produziert. Insgesamt acht Sorten Bier haben die dänischen Biermacher*innen dauerhaft im Sortiment. Dazu gehört eben auch das Brown Ale.

Im Glas hat das Bier einen rötlichen Stich und einen feinen Schaum. Die für ein Brown Ale typischen Karamellmalze sind deutlich herauszuschmecken. Was ich am Brown Ale so mag, sind die Fruchtnoten, die den weichen Karamellgeschmack noch abrunden. Zu den Aromen der Passiosnfrucht kommen noch Nüsse hinzu, was das Brown Ale aus Bornholm zu einem tollen Bier macht.

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