#11: Ein Helles ÜberQuell in der Bullerei

Hamburg ist immer eine Reise wert. Egal ob Sightseeing im Hafen, Kultur im Musical oder in der Elbphilharmonie, Kulinarik oder eben was mit Bier. Egal, wann du das letzte Mal in Hamburg warst, es ist immer zulange her.

Dennoch kann ich mich an meinen letzten Aufenthalt noch sehr gut erinnern. Das nächste Reise nach Hamburg sollte auf jeden Fall dann stattfinden, wenn sich ein Gang durch „Planten un Blomen“ lohnt. Hierbei handelt es sich um eine Grünanlage, die zwischen dem Messegelände und der Hamburgischen Staatsoper liegt.

Photo by Martin Damboldt on Pexels.com

Auch die Bullerei und die Ratsherrn Brauerei sind nicht weit und bequem zu Fuß erreichbar. Der Park ist ungefähr 45 Hektar groß und damit die grüne Lunge im Herzen der Stadt Hamburg. Weite Rasenflächen bieten genügend Platz zum Fußballspielen und , jedenfalls wenn das Wetter mitspielt, zum Sonnenbaden. Dazu kommen Blumenrabatten und Pflanzbeete, Wasserspiele und vieles mehr.

Früher befanden sich an dieser Stelle die Wallanlagen, die zwischen 1616 und 1625 als Befestigungsring angelegt wurden. „Planten un Blomen“ war immer ein Ort der Gartenschauen, die erste fand als „Niederdeutsche Gartenschau“ bereits 1935 statt. 1953, 1963 und 1973 gab es dort die Internationale Gartenausstellung (IGA). Alle Ausstellungen veränderten den Charakter der Anlage, die letzten großen Änderungen datieren aus dem Jahr 2011, als die Nordwestseite umgestalt und ein neuer Parkzugang am Messegelände geschaffen wurde.

Und weil ein Gang durch den Park hungrig macht, bietet sich ein kleiner Imbiss und ein Bierchen in der Bullerei direkt an. Von der Freilichtbühne an der Tiergartenstraße bis zur Bullerei sind es knapp zehn Minuten. Wenn Du Hunger hast, schaffst du es bestimmt schneller.

Mittagessen kannst Du im Deli. Dort gibt es ab 12 Uhr wechselnde Mittagsgerichte, aktuell klingt Perlgraupenrisotto, Falafel-Sandwich und Franzbrötchencreme perfekt. Von der Abendkarte würde ich das 4-Gänge-Menü immer wieder nehmen. Aber ohne Weinbegleitung, dafür nehme ich das Helle von Überquell.

Auch wenn die Ratsherrn Brauerei direkt nebenan liegt, gibt es beim Tim Mälzer Biere von Überquell. Aber auch für den Nachschub mit Überquell Bieren muss man nicht weit fahren. Die ÜberQuell Brauerei befindet sich fast direkt an den Landungsbrücken in unmittelbarer Nähe zum Fischmarkt.

Die Biere von Überquell sind handgemachte Biere, also klassische Craftbiere. Insgesamt werden sieben Stammbiere und fünf Seasonals gebraut. Hinter dem Überquell Original verbirgt sich das Helle, das nicht nur in Hamburg, sondern auch im Rest der Republik erhältlich ist.

Im Glas schimmert das Original von Überquell goldgelb und bringt eine dezente Schaumkrone mit. Dem Geschmack tut das aber keinen Abbruch. Der Geruch ist fruchtig, was sich auch im Antrunk wiederfindet. Dazu kommt eine malzige Süße. Im Abgang ist die Fruchtigkeit langanhaltend. Das tut dem Geschmack sehr gut, für mich definitiv eins der besseren Hellen.

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