#19: Das NE(I)PA von Hoppe

Ein NEPA passt perfekt in den Sommer. Leichte Hopfennote, dazu jede Menge Frucht gepaart mit etwas Schwebstoffen. Es ist also ein trübes und fruchtiges Bier. Man könnte meinen, das nur noch der Sommer fehlt. Schade eigentlich. Aber ein gutes NEPA, wie das von Hoppe, bringt auch in einen ungemütlichen Dezembertag ein bisschen Sonnenschein.

Hoppe, klingt irgendwie nach Hauptstadt. Kommt aber eher aus dem Süden der Republik, genauer gesagt aus Waakirchen im Kreis Miesbach? Miesbach, da wohnt doch Verwandtschaft meiner Frau. Wenn die das nächste Mal auf Besuch sind, schreibe ich ihnen nicht nur Weißwürste auf den Einkaufszettel. Nächstes Jahr soll es für uns auch in diese Richtung gehen, spätestens dann decke ich mich wieder mit einem kleinen Vorrat ein.

Aber nicht nur das NEPA soll schmecken, auch die anderen Biere hören sich gut an. Bei dem Bier was ich getrunken habe, handelte es sich um einen Sondersud für den Adventskalender, allerdings gibt es im Shop aktuell ein „New England Session IPA“.

Im Glas schimmert es goldgelb und bildet einen guten Schaum. Bereits der Nase bleibt die fruchtige Note nicht verborgen. Wer ein feines Näschen hat nimmt Mango, Ananas, Maracuja, Zitrone, Grapefruit und jede Menge weitere Früchte war. Auf der Zunge und im Gaumen kommt ein ganzer Obstkorb zu Vorschein und sorgt für eine Geschmacksexplosion. Der Hopfen kommt im Abgang durch und rundet das Bier perfekt ab.

Ein Schluck davon beamt dich in den Sommer, versprochen.

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