#22: Hopf, das Weißbier vom Tegernsee

Eigentlich, so der Plan, wollten wir in den nächsten Osterferien Urlaub im Süden machen. Und zwar im Landkreis Miesbach, unweit des Tegernsees. Aber ob das so kommt ist fraglich, denn was die Omikron-Variante mit sich bringt, kann man zurzeit höchstens erahnen. Außerdem liegt die heutige Inzidenz (20. Dezember 2021) zwar „nur noch“ bei 316, aus dieser Region mussten aber bereits Intensivpatient*innen ausgeflogen werden.

Urlaub bedeutet für mich Sightseeing, Kultur und andere Menschen. Aber auch regionale Spezialitäten in fester und flüssiger Form zu genießen. Die Region hat für Freund*innen der Hopfendelikatessen so Einiges zu bieten: Zum Beispiel das Herzöglich Bayrische Brauhaus Tegernsee, die Hoppebräu GmbH oder eben die Weißbierbrauerei Hopf.

Mit den Bieren aus dem Süden der Republik bin ich schon mal on Kontakt gekommen. Und zwar durch ein Abo beim Probier-Club. Im Sortiment haben die Braumeister*innen der Hopf Brauerei die Klassiker wie die helle oder die dunkle Weiße. Dazu eine leichte Variante, eine Weiße ohne Alkohol, zwei naturtrübe Russ (Weißbier mit Zitronenlimonade) mit und ohne Alkohol, eine Spezial Weiße mit Malznote, zwei Bockbiere, ein rötliches Weizen, ein Weißbier mit Karamellnote und dazu das „white“, eine milde und kohlensäurearme Version des Weißbiere.

Die Brauerei gibt es seit 1892, seit 1921 wird sie von der Familie Hopf geführt. Im diesem Jahr hätte es was Großes zu feiern gegeben, coronabedingt wurde das Jubiläum aber aufs nächste Jahr verschoben. Wann das Ganze stattfinden soll, ist aktuell noch offen.

Photo by Daria Shevtsova on Pexels.com

Trotzdem kann man sich am drittletzten Tag dieses Kalenders getrost ein Hopf-Bierchen aufmachen. Und zwar wäre der Klassiker, also die „Helle Weiße“ angemessen. Lediglich Wasser, Weizen- und Gerstenmalz, Hefe und Hopfen sorgen für das typische Weizenbieraroma. Hellgold im Glöas, dazu eine üppige Schaumkrone. Der typische Duft macht sich in der Nase breit, dazu Aromen von Früchten. Herrlich.

Im Antrunk ist das Bier spritzig und bringt ein tolles Aroma von Bananen mit. Der Hopfen macht das Bier würzig. Aber es wird leicht milder und wieder fruchtiger, ehe man auch die Hefe im Gaumen spürt.

Ich hoffe ja immer noch auf den nächsten Osterurlaub, aber mit dem Weißbier von Hopf kann man sich ein Stück des Tegernsees auch ins Münsterland holen.

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