Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach

Neben Ales und einem guten Hellen gehören Sauerbiere zu meinen absoluten Favoriten. Und da es Kirschbier bereits seit dem Mittelalter gibt, habe ich mich für den Handspatz, ein „Vanilla Cherry Sour Ale“ aus der Wittorfer Brauerei aus Neumünster entschieden. Es handelt sich um ein „Kettle Sour“, also um ein Bier, bei dem die Würze im Sudkessel angesäuert wurde. Er danach kam es zum Hopfenkochen. Der Säuerungsprozess dauert maximal 36 Stunden. In der Regel sorgen die Milchsäurebakterien für die sauere Note.

Die Vanille habe ich nicht wirklich rausgeschmeckt. Macht aber nichts, dafür gab es die volle Dröhnung Sauerkirsche. Eine Kirchbombe vom allerfeinsten. Die Von Wittorf geben selber zu, dass es sich um eine Überdosis handelt. Die tut dem Bier aber sichtlich gut.

Im Glas, vorzugsweise ein Sensorikpokal, schimmert das Bier tief und kräftig gut. Die Schaumkrone ist ebenfalls rötlich und sehr cremig.

Ein absolut geiles Bier.  Der Sommer kann kommen.

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