Mein Gott, Walter: Sauerbier & Waldmeister

Die Berliner Weiße, so wie sie in grün oder rot, in den Regalen der Supermärkte steht, hat mit der ursprünglichen Weiße nicht viel gemein. Die Weiße kam mit den Hugenotten nach Berlin, die nach 1685 ihr leichtes Weizenbier mitbrachten, und dieses dann auch in Berlin gebraut haben.

Eine Tradition, an die Ulrike Genz, die Brauerin und Gründerin der Brauerei Schneeeule, wieder anknüpft. Allerdings bekommt die Weiße von Schneeeule durch Ingwer, Blüten und Chilis einen modernen Touch.

Eine weitere Variante ist Walter. Walter ist eine Berliner Weiße, der Waldmeisteraromen zugesetzt wurden. Im Gegensatz zur industriellen und gemischten Variante schmeckt das Bier aber nicht künstlich sieht auch deutlich weniger Grün aus, als das industrielle Zeug.

Grade im Sommer ein vorzügliches Getränk. Auch deswegen, weil es mit 3,5 % Vol. vergleichsweise leicht ist.

Waldmeister ist übrigens nicht nur ein Aroma, welches für Bier verwendet wird. Es wird als Heilpflanze und in der Kulinarik verwendet. Er wächst häufig in schattigen Rotbuchenwäldern oder in Eichen-Hainbuchenwäldern. Neben Eiscreme, Sirup und Bowle nimmt man ihn auch um Motten zu bekämpfen. Dazu gilt der Waldmeister als herzstärkend, schweißtreibend und als Arznei gegen Leberleide und Gelbsucht.

Sehr zum Wohle.

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