Camba: Vom Showroom zum Craftbier-Pionier

Craftbierbrauereien haben teilweise einen echt skurrilen Ursprung. Während die meisten davon aus der Homebrewerszene entstanden sind, ist die Geschichte von Camba etwas anders. Ursprünglich war die Camba-Brauerei der Showroom des Brauanlagenhersteller BrauKom, inzwischen gilt die Brauerei als Zugpferd unter den Craftbierbrauer*innen.

Ursprünglich war die Camba-Brauerei eine kleine Gasthofbrauerei in Truchtlaching, das zwischen München und Salzburg liegt. Inzwischen braut Camba seinen Gerstensaft im Nachbarort Seeon. Dort werden nicht nur spannende Biere, sondern auch die Brauanlagen von BrauKom gefertigt.

Insgesamt gibt es zwölf feste Biere im Sortiment, dazu immer wieder saisonale Spezialitäten und Sonderbiere. Bei Camba ist das Brauen noch eine Handwerkskunst. Neben der Handarbeit setzt man auf regionale Zutaten und auf Hopfensorten aus den besten Anbaugebieten. Bei meinem aktuellen Bierchen habe ich auf einen echten Klassiker zurückgegriffen. Das Helle von Camba ist genau das, was man sich von einem Hellen aus dem Süden verspricht.

Geschmacklich erfrischend zu eher Dezent in Sachen Malz und Hopfen. Es glänzt durch die Malzsorten Pilsner, Münchner und Caramelmalz, die mit dem Tradition- und Tettnangerhopfen bestens harmonieren. 11,8 Plato und 21 IBUs machen das Bier zu einem süffigen Geschmackserlebnis.

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