Mit dem Hellen von Fiege auf den Klassenerhalt anstoßen

Der VfL Bochum hat die Klasse gehalten. Spätestens nach dem 3:4-Sieg bei Borussia Dortmund war klar, dass die Bochumer auch im nächsten Jahr in der ersten Liga spielen. Und das ist, wenn man sich in den Niederungen der zweiten und dritten Liga umschaut, nicht selbstverständlich.

Mit Schalke 04, Werder Bremen, dem Hamburger SV, St. Pauli, dem Glubb aus Nürnberg, Hannover 96 und dem KSC spielten in der abgelaufenen Saison zahlreiche Traditionsvereine in der 2. Bundesliga, die mindestens genauso ein Potenzial haben wie der VfL.

Mit dem 1.FC Magdeburg, Eintracht Braunschweig, Kaiserslautern, 1860 München, Osnabrück und dem MSV Duisburg gibt es auch in der dritthöchsten Spielklasse, mit denen man sich früher gemessen hat und die auch heute mindestens in die zweite Liga gehören.

Für meinen VfL war das definitiv eine verrückte Saison. Die 7:0-Niederlage bei den Bayern und in der Rückrunde die beiden Siege den gegen späteren Meister Bayern und den Vizemister in Dortmund. Unterm Strich hatte man zu keinem Zeitpunkt was mit dem Abstieg zu tun. Ein großer Erfolg für alle, die daran beteiligt waren.

So sehr wie der VfL Bochum in die Bundesliga gehört, gehört die Fiege-Brauerei nach Bochum und zum VfL. Mein Favorit aus dem Hause Fiege ist das Helle. Also für mich das beste Bier, um auf den Klassenerhalt anzustoßen.

Das Helle aus Bochum gehört ganz typisch für diese Biersorte eher zu den milden und süffigen Bieren. Das besondere Aroma wird dem Bier durch die speziellen Malze zugefügt. Dazu kommt die lange Lagerzeit des Bieres. Beim Malz handelt es sich um eine Mischung aus Münchener und Pilsener Malz, dazu werden die Hopfensorten Herkules, Saphir und Tradition eingebraut. Dazu kommt die eigene Hefe von Moritz Fiege.

Im Geschmack ist das Bier süßlich und malzig, gepaart mit einer Note von Weißbrot. Im Glas ist es goldgelb mit einer üppigen Krone. Allerdings finde ich, dass dieses Bier nicht unbedingt aus einem Glas getrunken werden muss. Aus der Flasche schmeckt es genauso hervorragend. Jedenfalls fast.

Erst im letzten Teil kommt der Hopfen durch, hält sich aber im Hintergrund.

Ein absolutes leckeres Bierchen und der Beweis, dass es auch ganz tief im Westen, Biermacher*innen gibt, die ein perfektes Helles brauen können. Vielen Dank dafür.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s