Ariana-Hopfen: Maracuja, Erdbeere, Birne, Orange und Karamell

Den Ariana-Hopfen gibt es seit etwas mehr als zehn Jahren. 2011 wurde er unter dem Namen 2010/72/20 im Hopfenzentrum Hüll gezüchtet. Die erste kommerzielle Ernte fand 2016 statt und hat seitdem den Weg in viele verschieden Biere gefunden. Die Mutter des Ariana ist die Sorte Herkules, „väterlicherseits“ stammt Ariana vom Wildhopfen ab. Für den Anbau ist er interessant, da er gut wächst, pflegeleicht und resistent gegen Mehltau ist.

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Geschmacklich bringt er hauptsächlich süße Früchte mit, die durch Zitrus, grüne Früchte und Beeren abgerundet werden. Dazu gesellt sich neben dem sahnigen Karamell auch eine dezente florale Note, die dem Bier guttut.

Durch seine Aromatik eignet er sich besonders gut zum, „Hopfenstopfen“, der sogenannten Kalthopfung. Das bedeutet, dass die Hopfengabe erst nach der Hauptgärung erfolgt. Das passiert bei niedrigen Temperaturen, so dass kaum Bitterstoffe freigesetzt werden.

Beliebte Biere in denen man den Ariana-Hopfen findet sind unter anderem das Nordisch-Hell und das Witbier von Störtebeker oder das Swabbie IPA der Bremer Union-Brauerei.

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